Aufschluss-reich !

Was ist Coaching? 
 

Coaching ist die professionelle Beratung und Begleitung einer Person (Coache) durch einen Coach bei der Ausübung von komplexen Handlungen mit dem Ziel, den Coache zu befähigen, optimale Ergebnisse hervorzubringen. Coaching findet im Spannungsfeld zwischen der beruflichen und privaten Rolle dieser Person statt. Mit dem Fokus auf die Persönlichkeit stärkt es in beruflichen und persönlichen Entwicklungsprozessen die Fähigkeit des Coache zur ‚Selbststeuerung’. Der Coach ist ‚Hilfe zur Selbsthilfe’ a verdeckte Ressourcen werden erkannt, benannt und damit nutzbar gemacht. Coaching entwickelt sich neben Führungsseminaren zunehmend zum zweiten Standbein in der Personalentwicklung von Führungskräften.  

 

Was ist Mediation?

Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktlösung bzw. -regelung, bei dem die Konfliktparteien auf gleicher Ebene (es gibt keinen Beklagten oder Kläger) mit Hilfe eines neutralen Mediators eine Einigung anstreben.  Der Mediatior leitet die Verhandlung nach einem strukturierten Ablauf zwischen den Konfliktparteien. Er ist allparteilich, d.h. unabhängig, wertschätzend, sachkundig und neutral. Der Mediator wird von allen am Konflikt Beteiligten akzeptiert.  

 

Was ist ein Konflikt?


Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen. Für den Zugang durch Mediation bewährt sich die Sicht des Beraters Friedrich Glasl, der unter Konflikt jede Interaktion versteht, bei der mindes-tens einer der Beteiligten sich ein seinem Handeln, Fühlen oder Wollen beeinträchtigt sieht durch das Handeln, Fühlen oder Wollen eines der anderen Beteiligten. Daraus folgt eine gänzlich subjektiv durch das Erleben der Beteiligten bestimmte Einschätzung. Sie ist wiederum dem Handlungsrepertoire von Mediatoren gut zugänglich. Ob eine Behandlung des Konfliktes (zum Beispiel durch Mediation) wünschenswert und möglich ist, ergibt sich aus dem Grad der Eskalation, also aus einer Konsequenz der Konflikt-Dynamik.  

 

Was ist Change Management?


Change Management (CM) ist das Gestalten von Veränderungsprozessen in Organisationen. Sollen Funktionen und Abläufe in einer Organisation umstrukturiert werden, so sind davon immer Menschen mit ihren spezifischen Einstellungen, Sorgen und Wünschen betroffen. Bewusst durch-geführtes Change Management dient dazu, diese ‚weichen Faktoren’ nicht zum Sand im Getriebe eines Umstellungsprozesses werden zu lassen. CM wird auch beschrieben als Konzept, das ein Unternehmen von der klassischen Organisation (hierarchiegestützt, arbeitsteilig, produktorientiert) zu einer prozessorientierten, lernenden Organisation (selbststeuernd, teamgestützt, kunden-orientiert) führt.  

 

Was sind Soft Facts?


Die sogenannten ‚soft facts’ sind nicht objektiv quantifizierbare Größen, die Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens oder Projekts haben. Zu diesen gehören die Identität – Werte – Fähigkeiten und das Verhalten von Mitarbeitern. Die Erkenntnis, dass die weichen Faktoren schnell zu harten Erfolgs- oder Misserfolgsfakten werden können, ist nicht neu. Dennoch wird in Unternehmens-projekten die meiste Energie und der Großteil des Budgets in konkret fassbare Strukturen und Prozesse investiert, die Hard Facts (Strategie, Prozesse, Strukturen und Instrumente).

Ein wichtiges Augenmerk im Veränderungsprozess muss auf die ‚soft facts’, als Schlüssel für erfolgreichen Wandel gerichtet werden. Die Projektführung wählt und sichert interne und externe Mitarbeiter und trägt die Verantwortung für Moderation, Präsentation und Zeitmanagement. Die Motivation der Mitarbeiter, die Gruppendynamik und Konfliktbewältigung dürfen hier nicht vernachlässigt werden. Das Steuern der Kommunikation und das Schaffen von Akzeptanz für das Ergebnis ist unverzichtbar.  

 

Was versteht man unter Work-Life-Balance?


Unter Work-Life-Balance ist ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben zu verstehen. Geld und Karriere sin für viele nicht mehr oberstes Ziel ihres Lebens. Ihnen ist es wichtig, ihre privaten Interessen oder ihr Verständnis von Famlilienleben mit den Anforderungen in der Arbeits-welt in Einklang zu bringen. Dazu gehören das Wohlfühlen am Arbeitsplatz, der Spaß an der beruf-lichen Aufgabe und ein gutes Verhältnis zu den Vorgesetzen und den Kollegen. Ein Verzicht auf Einkommen wird zugunsten dieser Ziele hingenommen. Erreichen lässt sich diese Vorstellung über Teilzeitarbeit, durch Auszeiten und eine hohe Flexibilität bei Mitarbeitern und Unternehmen. Eine besondere Rolle spielt die Work-Life-Balance in den Zukunftsmodellen der Arbeitswelt.

 

Was bedeutet Employability?


Employability (Beschäftigungsfähigkeit) ist die Fähigkeit, fachliche, soziale und methodische Kompetenzen unter sich wandelnden Rahmenbedingungen zielgerichtet und eigenverantwortlich anzupassen und einzusetzen, um eine Beschäftigung zu erlangen oder zu erhalten. Damit wird deutlich, dass Employability auch Einstellungen und Mentalitäten tangiert. Die Begriffe der sozialen und methodischen Kompetenzen, die häufig unter ‚überfachliche Kompetenzen bzw. Schlüssel-qualifikationen’ zusammengefasst werden, sind erst einmal unspezifisch und wenig differenziert.

Die grundlegende Philosophie des Beschäftigungsfähigkeits-Gedankens: ‚Den ersten Schritt zu tun und in Bewegung zu bleiben’ – das regelmäßige Auseinandersetzen mit der eigenen Qualifikation und der kontinuierliche Ausbau aller relevanten Kompetenzen stellen einen persönlichen Entwicklungsprozess dar, der zu langfristiger Beschäftigungsfähigkeit führt. Nicht selten ruft das Anforderungsprofil der Beschäftigungsfähigkeit auch Verwunderung hervor, da das Vorhandensein der überfachlichen Kompetenzen als selbstverständlich angesehen wird.

Empirische Untersuchungen zeichnen jedoch ein gegenteiliges Bild. Es ist durchaus nicht selbst-verständlich, dass Beschäftigte diese Schlüsselqualifikationen mitbringen. Zwar werden die employability-bezogenen Qualifikationen für notwendig und wünschenswert erachtet, die tatsäch-liche Ausprägung zeigt hingegen erhebliche Defizite. So ist ein deutlicher Unterschied zwischen dem Wunsch und der tatsächlichen Ausprägung der beschäftigungsfähigkeitsrelevanten Kompe-tenzen sichtbar. Lediglich die fachliche Kompetenz bildet eine Ausnahme. 
 

                                                                                                                                                     Quelle: wikipedia